die devisenprofis
Deutsch (DE-CH-AT)Español(Spanish Formal International)Russian (CIS)English (United Kingdom)
informationsportal

Status EUREuro Ask/Bid
kostenlose signale
expert advisor hosting forex trading signale forexsystems24

Devisenhandel heute

  • Perfekte Trader. Eine Illusion?
  • Risikominimierung
  • Hindernisse und Fehler
  • Was brauche ich?
  • Chancen und Gefahren
  • Expertenmeinung

 Investment aktuell

  • Portfoliomanagement
  • Brokervergleich
  • Leser erzählen
  • Wir testen
  • Forex Broker finden
  • Nur Devisen?


bottom of hosting header
website hosting main area top
Home Über FOREX
Über Forex

Am Devisenhandel kann sich heute dank der fortschreitenden Computerisierung jeder beteiligen, der über einen Internetanschluss verfügt, und die Teilnahme ist bereits mit einer relativ geringen Einzahlung möglich.
Worum geht es im Devisenhandel? Was wird hier eigentlich gehandelt?
Forex (Abkürzung für „Foreign Exchange Market“ oder auch Devisenhandel) ist mit Abstand der größte Finanzmarkt der Welt, mit einem täglichen Volumen von bis zu drei Billionen US-Dollar.
Zweck dieses Handelsplatzes ist der Kauf und Verkauf von einer nationalen Währung gegen eine andere (z. B. US-Dollar gegen Euro usw.) in Echtzeit. Zum Beispiel können Sie US Dollar kaufen und UK Sterling Pfund verkaufen oder Sie verkaufen Euro und kaufen Japanische Yen.
Wie an jedem anderen Finanzmarkt auch, werden die Preise durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Regierungen, international agierende Konzerne, Zentral- und Investmentbanken brauchen Fremdwährungen für ihre Transaktionen, Anschaffungen und Bezahlungen von verschiedensten Wirtschaftsgütern und Dienstleistungen. Und das ist der größte Anteil des Devisenhandelvolumens: die Spekulationen, um an den  Preisunterschieden zu gewinnen.

Dieser Preis wird Wechselkurs genannt und es wird paarweise gerechnet. Zum Beispiel, wenn der EUR/USD-Wechselkurs 1,3925 beträgt, bedeutet es, dass für einen Euro 1,3925 amerikanische Dollar gezahlt werden müssen. Die kleinste gerechnete Einheit wird Pip genannt, was für den Fall EUR/USD  0,0001  ergibt.
Für die Identifizierung der einzelnen Währungen wurde in der ISO-Norm 4217 eine dreistellige Kombination festgelegt – USD, EUR, JPY usw.
Der Devisenhandel ist fünf Tage pro Woche 24 Stunden lang aktiv. Die Handelswoche startet immer in Sydney (Australien) und setzt sich später zu den Öffnungszeiten der verschiedenen geografischen Orte fort. Es gibt keinen festen Handelsort oder Börse. Gehandelt wird aus dem Büro oder den eigenen vier Wänden mit Hilfe der Forexbroker, die die benötigte Software zur Verfügung stellen und die Verbindung zwischen Marktakteuren leisten.
Etwa 85% aller Handelsaktivitäten liegen bei den folgenden Währungen: US Dollar, Euro, Britisches Pfund, Schweizer Franken, Japanischer Yen - so genannte Majors sowie manche Crosspairs  -  die Australischen, Neuseeländischen und Kanadischen Dollar.
Um mögliche Kursentwicklungen einschätzen und voraussagen zu können, beobachten Forex-Händler wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erreignisse und analysieren Trends mit technischen Ansatz.

Der folgenden Grafik können Sie unter anderem den Kursverlauf des Währungspaars Euro/US-Dollar entnehmen. Je nach zeitlichem Ausschnitt werden Sie verschiedene Muster, Wellen und Trendverläufe erkennen können.


Devisenhandel ermöglicht den Teilnehmern auch, einen Gewinn zu erzielen, indem geringe Schwankungen des Wertes einer Währung gegenüber einer anderen Währung (Wechselkurs) kurzfristig ausgenutzt werden. Also ein ähnliches Prinzip wie bei Aktien, nur eben mit Währungen.
Devisenhändler – Trader - handeln in der Regel im Monat an 10 bis 20 Tagen. Ein Handel wird nur dann durchgeführt, wenn Indikatoren und andere Analyseinstrumente einen eindeutigen Trend zeigen. An unsicheren Marktphasen wird der Handel oft ausgesetzt, um das Risiko eines Verlustes zu vermeiden.
Beim Handel beobachten und analysieren die Trader ständig die sich im Sekundentakt ändernden Kurse und tätigen Kauf- und Verkaufsorder.

Ein Handelsfragment als Beispiel:

EUR/USD - der Eurokurs zu Dollar = 1,3600
Der Devisenhändler kauft für 100.000 $ = 136.000 EUR
Der Kurs steigt = 1,3648
Der Devisenhändler verkauft = 136.480 EUR
Kursgewinn (0,0048) = 48 pips
Absoluter Gewinn = 480 EUR

Bei einem Einsatz von 100.000 US-Dollar ist ein Tagesgewinn von 480 EUR nicht der Rede wert. Doch mit Hilfe der Hebel – die üblicherweise der  Broker zur Verfügung stellt, beträgt der reale Einsatz aber nur 10% dieser Summe. Das bedeutet, die 480 EUR werden bei einem Kapitaleinsatz von 10.000 US-Dollar realisiert.
Dies entspricht einem Gewinn von 450,78 US-Dollar bei einem Kurs von 1,3648.

Zusammenfassend ergibt sich folgende Rechnung der anderen Transaktionen:

EUR/USD - der Eurokurs zu Dollar = 1,3600
Der Devisenhändler verkauft für 100.000 US-Dollar = 136.000 EUR
Der Kurs fällt = 1,3550
Der Devisenhändler kauft = 135.500 EUR
Kursgewinn = 50 pips
Absoluter Gewinn = 500 EUR

Auch beim letzten Beispiel beträgt der tatsächliche Kapitaleinsatz nur 1/10 des Handelsvolumens.

Es wurde also mit 10.000 US-Dollar ein Gewinn von 500 EUR bzw. 473,93 US-Dollar erzielt. Das entspricht einer Rendite von 4,74 Prozent innerhalb von 24 Stunden!

Beim Forexhandel können sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden Kursen Gewinne erzielt werden.

Im Rahmen des Forex Handels stellt der Spread somit eine zentrale Variable dar, die durch den Trader genutzt wird, um potentielle Gewinne oder Verluste zu berechnen, und einen geeigneten Zeitpunkt für Käufe und Verkäufe zu identifizieren. Als Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis vermittelt der Spread das geschäftliche Potential, das sich aus den aktuell gültigen Wechselkursen ergibt. Die konkrete Höhe von Spreads ist innerhalb des Forex Handels eher gering. Dies stellt ein wichtiges Unterscheidungskriterium zu anderen Finanzmärkten dar.
Im Bereich des Forex Handels benutzt man den sogenannten Stopp-Loss  - er stellt eine wichtige Variante dar, die es dem Trader erlaubt, sein Risiko wirkungsvoll zu begrenzen. Wird diese Option z. B. im Rahmen des Ankaufes einer Währung gewählt, so erfolgt der automatische Verkauf, sobald es zu der Unterschreitung eines bestimmten Kurses kommt. Dieser Grenzwert wird aktiv durch den Trader festgelegt, der auf diesem Wege verhindert, dass ein übermäßiges Absinken des Kurses, über seine Erwartung hinaus, zu einem hohen Verlust führt. Somit stellt der Stopp-Loss ein Sicherungselement dar, dass es vor allem Einsteigern erlaubt, unerwartete Risiken auszuschließen. Fast alle Anbieter arbeiten mit einem obligatorischen Stopp-Loss, um hiermit zu verhindern, dass sich der Kontostand des Traders negativ entwickelt. Hierbei wird kein gezielter Wert für den Verkauf festgelegt, stattdessen reagiert das System auf Kursveränderungen, die für den Trader einen Kontostand unter Null mit sich bringen würden. Hier wird die entsprechende Transaktion automatisch beendet, um ein weiteres Absinken zu verhindern.

Devisen eröffnen Chancen. Aber auch wenn das alles sehr kompliziert klingt, Devisenkursprognosen und Engagements am Devisenmarkt sind keine Hexerei. Insbesondere dann nicht, wenn man strategisch und diszipliniert vorgeht. Zu einer disziplinierten Vorgehensweise gehört es dabei, Gewinne laufen zu lassen und vor allem Verluste konsequent zu begrenzen. Wer sich daran hält, dem bietet der Devisenmarkt sehr vielfältige Anlagemöglichkeiten.

 

 


website hosting main area bottom