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Die Kraft des Wissens


„Die beste Art, die Zukunft vorauszusagen, ist, die Zukunft zu erfinden."     Alan Kay,    Computerwissenschaftler.

Versuchen wir, die Zukunft vorauszusagen oder beeinflussen wir die Zukunft selbst durch unsere Entscheidung? Lassen wir die Philosophen und Mathematiker nach Antworten suchen und fangen an mit etwas ganz Praktischem - welche aktuellen Techniken und Hilfsmittel, die bei der Prognose gebraucht werden, können wir bei Kursbewegungen bzw. Marktbewegungen verwenden?

Die Rolle des technischen Ansatzes bei Analyse und Vorhersage der Trendentwicklung der Finanzmärkte kann man nicht bestreiten und sollte man nicht unterschätzen. Und zwar für alle Märkte, ob das um weltweite Aktienmärkte, Währungen, Anleihen, Gold oder Öl geht. Deswegen sind die Begriffe, die wir hier verwenden, Ihnen wahrscheinlich schon bekannt.


Technische Analyse können wir definieren als nichts anderes als das Studium von Marktbewegungen mit Ansatz der Charttechniken, um zukünftige Kurstrends vorherzusagen. Das brauchen wir, um richtige Entscheidungen beim Handel treffen zu können.
Also müssen wir die Trends in den frühen Phasen der Marktentwicklung identifizieren, um dann in Richtung dieser Trends zu traden. Was erlaubt uns überhaupt, über Trendvorhersage zu sprechen? Die folgenden Annahmen sind prinzipiell wichtig:


1. Die Marktbewegung diskontiert alles.
2. Kurse bewegen sich in Trends.
3. Die Geschichte wiederholt sich selbst.

Praktisch bedeutet dies, dass jede Kursbewegung voraussichtlich von allen möglichen Faktoren beeinflusst wurde. Ob das politische Entscheidungen waren, sozialpsychologische Gründe, wirtschaftliche oder sonstige. Der aktuelle Marktpreis spiegelt alles wider. Die Gründe, warum Kurse steigen oder fallen, interessieren uns als technische Analysten oder Chartisten nicht, weil diese Gründe für die Prognose keine Rolle spielen.


Die Bewegungen der Märkte scheinen auf diejenigen, die die Regeln der Marktverhältnisse nicht kennen, zufällig zu wirken. Diese Regeln gibt es und sie sind erkennbar.  Das erlaubt uns, über regelmässige Kursbewegungen – Trends zu sprechen. Für die Prognose ist wichtig, dass ein Trend in seiner Bewegung sich mit größerer Wahrscheinlichkeit fortsetzt, als dass er sich umkehrt. Diese Wahrscheinlichkeit kann man berechnen.


Und die dritte wichtigste Grundvoraussetzung für Prognose ist das Wiederholungsprinzip – der Schlüssel zum Verständnis der Zukunft liegt im Studium der Vergangenheit. Oder - mit anderen Worten - für einen Chartist ist die Zukunft nur eine Wiederholung der Vergangenheit, aber mit bestimmten Zyklen. Die Charttechniken helfen uns, diesen Zyklus zu erkennen und zu berechnen. Die wichtigsten davon werden wir Ihnen im Folgenden erklären.


 

 


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